Via Ferrata Diavolo bei Andermatt

K 2 - 3   1'860 M. ü. M.

Via Ferrata Diavolo - Schöllenenschlucht mit Reuss

Die Teufelsbrücke über der Schöllenen-Schlucht erreichen wir mit dem Auto von Wassen aus, also aus Norden kommend über die Gotthardstrasse / Route 2. Dieses Areal gehört zur Gemeinde Göschen im Kanton Uri.

 

 

Vom Parkplatz an der Teufelsbrücke überqueren wir die Strasse und gehen am Franzosenplatz neben dem Restaurant entlang weiter zum Russendenkmal.

Dieses bildet auch den Einstieg zum Klettersteig.

 

Aktuellen Internetartikeln zufolge scheint das Restaurant dauerhaft geschlossen zu sein.

 

Links neben uns fällt unser Blick in die Schöllenen-Schlucht mit der Reuss. Darüber liegt, hier nicht im Bild zu sehen, der gleichnamige Felsriegel an den die Brücke ansetzt.

Via Ferrata Diavolo - Russendenkmal

 

 

 

 

Das überdimensionale Denkmal neben dem Einstieg zur 'Via Ferrata Diavolo' ist dem russischen General Alexander Suworow gewidmet.

Das Suworow-Denkmal wurde von Russland 1898 zu Ehren General Suworow und dessen gefallenen Soldaten errichtet.


 


General Suwarow erzwang unter grossen Verlusten im September 1799 den Übergang über die 

Schöllenenschlucht nach seinem Sieg über die Franzosen und deren vorherige Sprengung der Teufelsbrücke.





Neben den geschichtsträchtigen Begebenheiten sind die Schöllenen-Schlucht und die Teufelsbrücke auch sagenumwoben.

So haben sich die Urner vom Teufel, zum Preis der ersten Seele die die Brücke überqueren würde, diese Brücke bauen lassen, so heisst es ...

Via Ferrata Diavolo - Nadine, Ronny, Alex, Margrit und Bodo
Via Ferrata Diavolo - Schöllenenschlucht mit Teufelsbrücke und Reuss

Bereits am Anfang wird der Klettersteig recht steil und man gewinnt stetig an Höhe. Entsprechend schnell wird man dann auch in den Bann der Aussicht gezogen. Der Blick in die Schöllenen-Schlucht ist fast durchgehend präsent und wirkt doch aus jedem Blickwinkel immer wieder anders.

Nach dem sehr steilen Anstieg wird der weitere Aufstieg durchgehend etwas flacher. Erst zum Schluss beendet die nächste steile Wand den Klettersteig.

Via Ferrata Diavolo - Schöllenenschlucht mit Reuss
Via Ferrata Diavolo - Ausblick

Bei all den an uns immer wieder vorbeihastenden Klettersteiggängern sind wir uns nicht mehr ganz sicher, ob denn wirklich 'der Weg das Ziel ist' ...

Via Ferrata Diavolo - Margrit, Bodo und Nadine

Das Gipfelbuch an der leider ausgetrocknete Eichhof-Quelle

Der Ausstieg liegt nahe der Schweizer Fahne auf dem Tüfelstalboden ca. 1860 m.

Von hier geht es auf einem Wanderpfad noch gut eine viertel Stunde bergauf zum Wanderweg. Dieser führt uns entlang den Geröllfängern in unendlichen Kehren hinab Richtung Andermatt.

Andermatt

In Andermatt halten wir uns an der Hauptstrasse hinter dem Armeegelände rechts. Nach 200 Metern wechseln wir erneut die Strassenseite und biegen dem Wegweiser folgend auf einen Seitenweg ab. Diesem folgend, laufen wir bald auf dem Dach der Strassen- und Eisenbahntrasse. Ganz am Ende finden wir eine Wendeltreppe, die uns wieder nach unten auf den Weg zum Parkplatz führt.

 

* Öffnungszeit von Mitte Mai bis Mitte Oktober

 

* Klassifikation K2-3

 

* Zeitdauer je nach Kondition und Fotopausen mindestens 2 Stunden Klettersteig zuzüglich Abstieg

 

* Länge Klettersteig 0,8 Kilometer (Gesamtlänge mit Abstieg 5,5 Kilometer)

 

* Höhendifferenz 480 Meter

 

Via Ferrata Diavolo - Blick auf die Reuss in der Schöllenenschlucht

Rückblick auf die Reuss unterhalb des Parkplatzes. 

Sie ist mit 164 Kilometer Länge nach Rhein, Aare und Rhone der viertgrösste Fluss der Schweiz, hat ein Einzugsgebiet von 3425 Quadratkilometern und mündet gut 150 Kilometer stromabwärts bei Gebenstorf zusammen mit der Limmat  in die Aare.

 

 



Als Planungshilfe empfehlen wir